HUGOKULT: Was hat die blaue Route bewirkt?

Seit zwei Jahren finden sich am Boden von Rheydt und Mönchengladbach blaue Straßenmarkierungen, die die blaue Route markieren. Auch bekannt unter dem Namen blauer Fahrradweg spaltet die Route die Meinung der Bürger: Einige finden das Konzept und ihre Umsetzung lobenswert und gut, andere sehen Probleme und Mängel in der Planung und der Realität.

Die Schulreporter Vanessa, Joel und Marco des KULT-Kurses des Hugo-Junkers-Gymnasiums haben sich mit Vertretern des Presseamts und der Stadt Mönchengladbach getroffen, um mit ihnen über die blaue Route zu sprechen.

Die Schulreporter stellen Fragen der Bürger: Welchen Nutzen hat der Fahrradweg, wie hat sich der Straßenverkehr seitdem geändert und welche Veränderungen sind für den Weg geplant?

 

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Ein Gedanke zu „HUGOKULT: Was hat die blaue Route bewirkt?

  • 21. Juli 2019 um 15:55
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    Als ehemaliger Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums finde ich es prima,
    dass Ihr das wichtige Thema Radfahren und Blaue Route aus Eurer unmittelbaren Umwelt bearbeitet habt.

    Warum habt Ihr aber nicht auch die Anwohnerinnen und Anwohner selbst und z.B. damit unsere Anwohnerinitiative Brucknerallee (AIB) interviewt?

    Wir sehen nämlich folgende Probleme, die Ihr als Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich selbst auch jeden Tag erfahren müsst:

    1. fahren tausende PKW illegal über die Fahrradstraße Brucknerallee, weil sie keine Anlieger sind. Diese Autofahrerinnen und Autofahrer haben hier kein Gastrecht.
    2. überholen hunderte PKW die Fahrräder rechtswidrig, ohne den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten. Dies führt häufig zu gefährlichen Situationen.
    3. erleben wir gerade in unserem Teil der Brucknerallee zwischen Fischerturm und Breite Straße, dass manche Busse der Linie 19 regelrechte Jagden auf langsam fahrende Radfahrerinnen und Radfahrer veranstalten, weil sie u.a. ihren engen Fahrplan einhalten wollen.

    Busse haben im Übrigen nach Ansicht der Verkehrsdirektion der Polizei NRW Mönchengladbach auf einer Fahrradstraße grundsätzlich nichts zu suchen. Die blaue Farbe ist ebenfalls illegal, aber die Stadt Mönchengladbach will trotzdem nichts ändern.

    Ich hoffe, Ihr nutzt die nächste Gelegenheit, bei der Polizei und der Stadtverwaltung, Frau Weber und Herrn Rütten, einige kritische Nachfragen zu stellen, bevor es zum ersten schweren Unfall auf der Fahrradstraße kommt.

    Dr. Ulrich Pongs
    Abitur 1972

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